Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 22. Oktober 2026
Diese AGB sind ein sorgfältig erstellter Entwurf und keine Rechtsberatung. Lassen Sie sie vor der Verwendung rechtlich prüfen. Individuelle Vereinbarungen im Angebot gehen diesen AGB vor.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sidar Ediz (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Leistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Website-Relaunch, Onlineshops, Suchmaschinenoptimierung (SEO/GEO), Pagespeed-Optimierung, Hosting-Betreuung und Wartung.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Absprachen, insbesondere im Angebot, haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Vertragsschluss
Darstellungen auf der Website, insbesondere die Ergebnisse des Website-Kosten-Rechners, sind unverbindlich und stellen kein Angebot dar. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein schriftliches oder in Textform (z. B. per E-Mail) übermitteltes Angebot des Auftragnehmers annimmt oder der Auftragnehmer einen Auftrag des Kunden in Textform bestätigt.
§ 3 Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot einschließlich etwaiger Leistungsbeschreibungen. Leistungen, die dort nicht genannt sind, insbesondere zusätzliche Seiten, Funktionen oder Korrekturschleifen, werden gesondert nach Aufwand vergütet.
Bei SEO-, GEO- und Pagespeed-Leistungen schuldet der Auftragnehmer die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Maßnahmen, nicht jedoch bestimmte Platzierungen in Suchmaschinen, Erwähnungen in KI-Antworten oder bestimmte Messwerte, da diese von Dritten (z. B. Google) abhängen.
Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung sorgfältig ausgewählte Subunternehmer einsetzen; er bleibt gegenüber dem Kunden verantwortlich.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Rechtstexte), Zugangsdaten und Informationen rechtzeitig und in geeigneter digitaler Form zur Verfügung.
Der Kunde versichert, dass er die Rechte an den bereitgestellten Inhalten besitzt und diese keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf solchen Inhalten beruhen. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung und Werbeaussagen, ist der Kunde verantwortlich.
Verzögert sich die Leistung, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht rechtzeitig erbringt, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen.
§ 5 Termine
Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern und vergleichbare, vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Ereignisse verlängern Fristen um die Dauer der Behinderung.
§ 6 Korrekturen und Abnahme
Im Angebot genannte Korrekturschleifen sind im Preis enthalten. Weitere Änderungswünsche, insbesondere nach Freigabe eines Entwurfs, werden nach Aufwand berechnet.
Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Leistung zur Abnahme bereit. Der Kunde prüft sie innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder teilt wesentliche Mängel in Textform mit. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde sie produktiv nutzt (z. B. die Website veröffentlicht) oder innerhalb der Frist keine wesentlichen Mängel mitteilt; auf diese Folge wird er bei Bereitstellung hingewiesen.
§ 7 Vergütung und Zahlung
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Sofern nicht anders vereinbart, sind 50 % der Projektvergütung bei Auftragserteilung und der Rest nach Abnahme fällig. Bei Projekten mit mehreren Phasen kann der Auftragnehmer Abschlagsrechnungen entsprechend dem Leistungsfortschritt stellen.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen. Wartungs- und Betreuungsverträge werden jährlich im Voraus abgerechnet. Kosten für Drittleistungen (z. B. Domains, Hosting, Lizenzen, Stockbilder) trägt der Kunde, soweit nicht anders vereinbart.
Ob Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer gelten, ergibt sich aus dem Angebot.
§ 8 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde an den eigens für ihn erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Design und Programmcode der Website) ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, einfaches Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Weitergehende Rechte, insbesondere ein ausschließliches Nutzungsrecht oder die Herausgabe offener Design-Quelldateien, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
Für eingesetzte Fremdbestandteile (z. B. Open-Source-Software, Themes, Plugins, Schriften, Bilder) gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber.
Der Auftragnehmer darf das Projekt mit Namen und Logo des Kunden als Referenz auf seiner Website und in Präsentationen nennen und im Footer der Website einen dezenten Hinweis auf die Erstellung anbringen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
§ 9 Hosting, Wartung und Drittanbieter
Übernimmt der Auftragnehmer Hosting oder Wartung, ergeben sich Umfang (z. B. Updates, Backups, Monitoring) und Reaktionszeiten aus dem Angebot. Wartungsverträge laufen ein Jahr und verlängern sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende in Textform gekündigt werden.
Für die Verfügbarkeit und Leistungen von Drittanbietern (z. B. Hosting-Provider, Zahlungsdienste, Plugins, Schnittstellen) ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich, soweit er deren Ausfall nicht zu vertreten hat.
§ 10 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit der Maßgabe, dass der Auftragnehmer zunächst zur Nacherfüllung berechtigt ist. Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme; dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche nach § 11 sowie bei Vorsatz und Arglist.
Kein Mangel liegt vor, wenn Fehler auf Änderungen durch den Kunden oder Dritte, auf nicht vom Auftragnehmer durchgeführte Updates oder auf nach der Abnahme veränderte Browser-, System- oder Drittanbieterumgebungen zurückgehen.
§ 11 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich, soweit diese nicht ausdrücklich Teil eines Wartungsvertrags sind. Bei Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur für den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, insbesondere Zugangsdaten, vertraulich. Verarbeitet der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. beim Hosting oder bei der Wartung), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Informationen zur Verarbeitung auf dieser Website enthält die Datenschutzerklärung.
§ 13 Kündigung
Kündigt der Kunde einen Werkvertrag vor Fertigstellung, kann der Auftragnehmer die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen verlangen (§ 648 BGB). Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 14 Verbraucher
Ist der Kunde Verbraucher im Sinne von § 13 BGB und wird der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden ihm mit dem Angebot übermittelt. Wünscht der Kunde einen Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist, muss er dies ausdrücklich verlangen.
Der Auftragnehmer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Fragen zu diesen AGB beantworte ich gern unter info@sidarediz.com.